Lüneburg- Auszeit vom Alltag

Lüneburg- Auszeit vom Alltag

… eine kleine Stadt im Norden Deutschlands ?

Jedes Jahr versuchen mein Freund J. und ich wenigstens für 2 oder 3 Tage raus zukommen. Da es aus zeitlichen und beruflichen Gründen immer etwas schwieriger ist, mussten wir die letzten 2 Jahre auf einen Kurztrip zurückgreifen.
Was der Sache keinen Abbruch tut, denn wir haben trotzdem immer eine tolle Zeit zu zweit. Da wir die Zeit sehr genießen und zu schätzen wissen.

Lüneburg- Rathaus
Rathausplatz

Dieses Jahr haben wir uns für Lüneburg entschieden. Wieso? Naja, wir beide erkunden gerne die wundervolle Welt in unsere Nähe. Denn auch in Deutschland gibt es viele tolle Orte zu entdecken.

Wir fuhren früh an einem Freitag Morgen los und kamen mittags an. Gegen Nachmittag beschlossen wir, die Stadt zu erkunden und da wir während der Adventszeit dort waren, konnten wir die herrlichen Gerüche, Lichter und das bunte Treiben auf dem Weihnachtsmarkt erleben.

Ich muss sagen, ich liebe diese Zeit. Es gibt viele Leckereien, wundervolle Düfte und am besten ist es, wenn es dann noch schneit. Letzteres blieb uns an diesem Wochenende bis zum Abreisetage leider verwehrt.

Da wir die Stadt erst nachmittags erkundeten, konnten wir den Charme der Stadt leider nur im Dämmerlicht einfangen. Wir schlenderten trotzdem ein wenig durch die Gegend und genossen den weihnachtlichen Glanz der Lichter. In einer Seitenstraße entdeckten wir ein kleines Bar und Restaurant „Jolie„. Wir hatten Glück, denn wenn man an einem Wochenende ohne Reservierung nach 18 Uhr noch einen Platz bekommen möchte, sollte man früh genug da sein. Der kleine schnuckelige Tisch am Fenster war unserer und wählten einen kleinen Tapas-Teller und Fleischspießchen vom  Lamm mit Aioli. Dazu tranken wir Wein und im Hintergrund lief spanische Musik. Besser konnten wir den ersten Tag nicht ausklingen lassen.

Lüneburg- Hafen
Lüneburger Hafen

An Tag zwei entschieden wir uns noch einmal in die Stadt zu fahren. In der vergangenen Planung stand eigentlich ein Tagesausflug nach Hamburg an. Wir entschieden uns dagegen. Es war Weihnachtszeit, Samstag und somit wäre die Stadt ziemlich voll gewesen.
In der Stadt angekommen, besorgten wir einige Kleinigkeiten, stärkten uns mit einem Kaffee und machten uns auf Entdeckungstour. Denn es folgten noch einige Winkel der Stadt, die es zu erkunden gab.

Lüneburg- Alter Kran
Alter Kran

Wir schauten beim „Alten Kran“ vorbei, gingen Richtung Altstadt und besuchten dort den mittelalterlichen Weihnachtsmarkt, der uns am Abend zuvor von der netten Kellnerin im Jolie’s empfohlen wurde. Viele Stände, die mittelalterliche Getränke, Speisen und Mitbringsel verkauften. Eine tolle Idee und für jeden Mittelalterfan und Familien einen Besuch wert.

Auf dem Rückweg zum Auto gab es später noch eine Portion Schmalzgebäck mit Puderzucker (ähnlich wie Poffertjes).

Lüneburg, eine kleine Stadt im Norden Deutschlands?
Klein aber oho.  Die Architektur der Häuser, der Charme der Gässchen. Immer wieder entdeckt man an Häusern und Straßen Reliquien, die einen in die damalige Zeit zurückwerfen. Man stellt sich vor, wie dort gelebt, gearbeitet und gehandelt wurde. Gerade in der Adventszeit lohnt sich ein Besuch um ein vielfaches. Egal wo man vorbeikommt,man findet kleine Weihnachtsmärkte und -dörfer in Hinterhöfen, wo eine Einkehr mit Glühwein zum Pausieren einlädt. Einfach ein tolles Erlebnis und ein wundervoller Ort für eine Auszeit vom Alltag. Vielleicht nehmt ihr dieses kleine aber feine Städtchen in eure Reiseplanung auf?

Einen schönen Tag wünsche ich euch.

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